Es gibt viel zu tun…

Stellwerk Ds Vorderseite geöffnet

Wider­stands­mes­sung zwischen Nottaste B1 und Gehäuse des Stell­werks D‑Bach Süd

Geöffnete Rückseite des Stellwerks D-Bach Süd

Geöff­nete Rück­seite des Stell­werks D‑Bach Süd

Schaltplan der elektromechanischen Stellwerke

Schalt­plan der Zustim­mungs­an­for­de­rung und Fest­le­gung der elek­tro­me­cha­ni­schen Stellwerke

Eigent­lich wollte ich endlich mal die lose Farbe von der Decke im Relais­raum des Lehr­stell­wer­kes holen, aber natür­lich kam es anders. Bei einer Vorfüh­rung an den beiden elek­tro­me­cha­ni­schen Stell­wer­ken von D‑Bach habe ich eine Nottaste gedrückt. Ein Signal kann norma­ler­weise nur von dem Stell­werk aus auf Halt gestellt werden, welches für den jewei­li­gen Bezirk zustän­dig ist. In einem Notfall kann es jedoch nötig sein auch Signale anderer Stell­werke schnell auf Halt zu stellen. Für genau diesen Fall gibt es die Nottas­ten, eine pro Signal. Bei norma­len Vorfüh­run­gen werden diese nicht benutzt und offen­sicht­lich hatte eine der Tasten bereits ein paar Kontakt­schwie­rig­kei­ten die sich zu einem hand­fes­ten Wackel­kon­takt entwi­ckelt haben. Dies fiel natür­lich nicht gleich auf sondern erst bei der nächs­ten Vorfüh­rung. Zu allem Über­fluss hat sich dann auch noch die für diesen Schalt­kreis zustän­dige Siche­rung verab­schie­det, aller­dings auf eine Art und Weise dass man dies ihr von aussen nicht ansehen konnte. Durch die Struk­tur der Schal­tung ist dieser Schalt­kreis aber, trotz defek­ter Siche­rung, nicht span­nungs­frei. Dies ergibt inter­es­sante Effekte bei der Störungssuche.

Falls sich jemand an dem Schalt­plan versu­chen möchte: es handelt sich um die Taste “NT b1/2” rechts oben und die Siche­rung 3.06. Diese ist zwei mal einge­tra­gen, die gemes­sene fremde Span­nung kommt vermut­lich von der Bahn­hofs­wie­der­ho­lungs­sperre die sich rechts im Schalt­plan befin­det. Und wer Lust auf eine Quiz­frage hat: wo ist der sicher­heits­kri­ti­sche Fehler in der Schal­tung für Signal A in der Mitte im Bild? Als “Beloh­nung” winkt Arbeit im Lehrstellwerk.

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U‑Bahn-Rundfahrt

Historischer U-Bahn-Wagen in Barmbek

Histo­ri­scher U‑Bahn-Wagen in Barmbek

Hochbahnwagen 11 von innen, Blick von der 2. in die 3. Klasse

Hoch­bahn­wa­gen 11 von innen, Blick von der 2. in die 3. Klasse

Jedes Jahr zum Jahres­an­fang fahren wir mit histo­ri­schen Wagen auf dem Netz der Hambur­ger Hoch­bahn, so auch dieses Jahr. Unter­wegs waren wir mit den U‑Bahnwagen 11, 220 und 8838. Diesmal ging die Fahrt von Barmbek aus über die Ring­li­nie, nach Mümmel­manns­berg, Nien­dorf Nord und Teile der U1 in der Innen­stadt. Es gab die “kleine Hafen­rund­fahrt”, also die Fahrt über die Strecke vom Rödings­markt zu den Landungs­brü­cken, Fahrten über die von regu­lä­ren Zügen nicht genutz­ten Verbin­dungs­stre­cken zwischen Berli­ner Tor und Hautpbahn­hof Süd U1 sowie der Verbin­dungs­kurve zwischen Schlump oben (U3) und Emili­en­straße (U2). Hierzu mussten in Berli­ner Tor und Haupt­bahn­hof Nord Kopf gemacht werden, also in umge­kehr­ter Rich­tung wieder abge­fah­ren werden. Auch dies findet im norma­len Betrieb nicht statt. Insge­samt waren wir gute 2 1/2 Stunden unterwegs.

Diese Fahrt war nur für Vereins­mit­glie­der und ihre Ange­hö­ri­gen. Es finden aber auch öffent­li­che Fahrten statt, z.B. am Verkehrs­his­to­ri­schen Tag im Oktober.

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Ein Januartag im Lokschuppen

Stefan beim löten im Relaisraum des Lehrstellwerks

Lötar­bei­ten im Relais­raum des Lehrstellwerks

Ein norma­ler Sonntag im Januar im Lokschup­pen Aumühle: die Tempe­ra­tu­ren liegen nur knapp über 0°, aber immer­hin liegt kein Schnee oder Eis herum und es war auch wenigs­tens ein biss­chen hell gewor­den. Trotz des nicht so schönen Wetters kamen etwa 300 Besu­cher vorbei. Ausser­dem waren wir fleis­sig am arbei­ten: Stefan hat im Lehr­stell­werk Kabel gelötet, André hat sich um das defekte Magnet­ven­til im Schie­nen­bus geküm­mert und die Bremse an der Torflore wurde von Clemens und Leon repa­riert (jetzt kann der Holz­auf­bau da rauf). Gefah­ren wurde auch: die Besu­cher konnten auf der Feld­bahn sich von Stefan, Marcus und mir durch die Gegend fahren lassen oder auf der Hand­he­bel­drai­sine mit Claus-Jürgen und Winfried in Rich­tung Berlin fahren — zumin­dest die ersten paar hundert Meter… Auch das Lehr­stell­werk war gut besucht, ich hatte mehrere Besu­cher­grup­pen zu Gast. Dabei war ein Elfjäh­ri­ger der es ganz genau wissen wollte und hinter­her sogar den Unter­schied zwischen Fahr­stra­ßen­ver­schluss und Fahr­stra­ßen­fest­le­gung erklä­ren konnte.

Ein Video von diesem Tag gibt es bei Youtube, aller­dings ohne Drai­si­nen­fahr­ten und ohne Lehr­stell­werk.

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Extra3 mit Johannes Schlüter zu Besuch im Lokschuppen

Die Sati­re­sen­dung Extra3 des Nord­deut­schen Rund­funks hat für einen Beitrag bei uns die Aussen­auf­nah­men gedreht. Hierbei geht es um die Finanz­si­tua­tion bei der Bahn: dass auf der einen Seite Geld für den Betrieb der Weichen­hei­zun­gen fehlen würde, auf der anderen Seite aber eine halbe Milli­arde Euro Divi­dende an den Bund gezahlt werden soll und oben­drein Stuttgart21 auch nicht gerade günstig wäre. Hierfür hat Extra3 Johan­nes Schlü­ter, den Jahres­zei­ten­be­auf­trag­ten der Deut­schen Bahn, interviewt.

Extra3 dreht "Johannes Schlüter, Jahreszeitenbeauftragter der Deutschen Bahn"

Jesko Fried­rich und Dennis Kaupp bei den Dreharbeiten

Gesen­det wurde der Beitrag am 16. Januar 2011. Zu sehen ist er aber auch bei Youtube.

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Provisorische Verlängerung der Feldbahngleise

In den kommen­den Monaten soll eine Weichen­ver­bin­dung zwischen den Gleisen 10 und 11 einge­baut werden. In Gleis 10 befin­det sich bereits eine 2008 von uns aufge­ar­bei­tete Weiche mit preu­ßi­schem Haken­spit­zen­ver­schluss, die Weiche für Gleis 11 haben wir erst seit ein paar Tagen und liegt noch in Einzel­tei­len zerlegt am Schup­pen. Damit wir die schwe­ren Teile trans­por­tie­ren können, und das sind nicht nur die Schie­nen sondern auch der benö­tigte Schot­ter, haben wir die Feld­bahn­gleise bis zur geplan­ten Baustelle verlän­gert. Für solche Zwecke gibt es bei der Feld­bahn die “flie­gen­den Gleise” welche man problem­los neu verle­gen und dann auch wieder abbauen kann.

Verlängerung des Feldbahngleises auf der Betonplatte

20 Meter “flie­gende” Feld­bahn­gleise als provi­so­ri­sche Verlängerung

Feldbahn-GmP auf provisorischen Gleisen

Trans­port von Gleis­ma­te­rial mit zusätz­li­chem Personenwagen

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Glühwein im Lokschuppen

Nachdem wir im Winter 2009/2010 eine kleine Weih­nachts­feier mit Glüh­wein im Schup­pen abhiel­ten, sollten dieses mal auch unsere Besu­cher etwas hiervon haben. Wie schon bei einem Zeitungs­in­ter­view während des Weih­nachts­mark­tes ange­kün­digt, war am zweiten Weih­nachts­tag nicht nur der Lokschup­pen geöff­net, es gab auch Glüh­wein mit und ohne Schuss oder statt­des­sen Kinder­punsch. Diese Möglich­keit sich aufzu­wär­men wurde auch zahl­reich genutzt, ebenso wie die hervor­ra­gen­den Rodel­mög­lich­kei­ten auf unserer Auffahrt.

Glühweinstand und Draisine am winterlichen zweiten Weihnachtstag 2010

Glüh­wein­stand und Drai­sine am winter­li­chen zweiten Weih­nachts­tag 2010

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Aufräumen und wegpacken

Der Winter hat uns voll im Griff! Wir sind mitsamt der Feld­bahn vom Weih­nachts­markt zurück, nur leider ist es nicht damit getan die Fahr­zeuge einfach nur ins Gleis zu stellen, sie müssen auch in ihre Schup­pen gefah­ren oder abge­plant werden. Was bei norma­lem Wetter eine Arbeit von knapp einer halben Stunde ist, wird bei Schnee zu einer Aktion von etwas über drei Stunden. Auf zuge­eis­ten Gleisen drehen die Räder der Loko­mo­ti­ven durch, die Rillen­schie­nen sind fast unpas­sier­bar und die Weichen nur mit warmen Wasser und viel Mühe davon zu über­zeu­gen die Lage zu wechseln.

Blick durch das Führerhausfenster der V14 in das winterliche Aumühle

Blick durch das Führer­haus­fens­ter der V14 in das winter­li­che Aumühle

Der Winter herrscht auch in der Lok

Der Winter herrscht auch in der Lok

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Bergedorfer Weihnachtsmarkt

Feldbahnfahrt auf dem Bergedorfer Weihnachtsmarkt

Loko­mo­tive Diema DL6 mit Perso­nen­zug auf dem Berge­dor­fer Weihnachtsmarkt

An den vier Advents­wo­chen­en­den 2010 haben wir mit einem Stand auf dem Weih­nachts­markt in Berge­dorf den Verein vertre­ten. In dem frisch reno­vier­ten und mit Fens­ter­schei­ben verse­he­nen Pavil­lon gab es zahl­rei­che Infor­ma­tio­nen und Publi­ka­tio­nen, sowie eine Foto­aus­stel­lung über die Geschichte des öffent­li­chen Nahver­kehrs in Berge­dorf. Sehr zur Freude der Kinder fuhr vom Pavil­lon aus bis zum Tor des Berge­dor­fer Schlos­ses unsere Feld­bahn im Pendel­ver­kehr. Gezogen wurde dieses von der Lok V23 (Diema DL6), an Wagen waren ein offener Güter­wa­gen und ein Perso­nen­wa­gen im Einsatz. Weitere Wagen luden zum platz­neh­men ein.

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Was passiert in einem Stellwerk?

Blick durch das Lehrstellwerk

Im Lehr­stell­werk

Was muss alles passie­ren bevor ein Zug sicher über Gleise und Weichen fahren kann? Was machen eigent­lich Weichen­wär­ter und Fahr­dienst­lei­ter in ihren Stell­wer­ken und wie stellen sie sicher dass die Züge nicht aufein­an­der stoßen oder das Weichen unter ihnen aus Verse­hen umge­stellt werden und der Zug dann entgleist? Wie bedient man ein mecha­ni­sches Stell­werk? Ist diese inzwi­schen über 100 Jahre alte Technik, in der es alleine in Deutsch­land noch etwa 1800 Stell­werke gibt, über­haupt sicher?

Stefan und Andreas haben ein Video im Lehr­stell­werk gedreht welches man auf Youtube sehen kann. Man darf natür­lich auch gerne zu Besuch kommen und mal selber Hand an die Hebel legen.

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Kipploren aufgearbeitet

In den letzten Monaten sind die Kipp­lo­ren der Feld­bahn entros­tet und mit einem neuen Schutz­an­strich verse­hen worden. Die Achs­la­ger müssen wir noch durch­se­hen, aber die Loren sind wieder wetter­fest und erstrah­len nun in einem frischen Schwarz.

Feldbahnzug, V14 mit Kipploren

Kipp­lo­ren­zug mit Gmein­der-Lok V14

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