Die Feldbahn zu Gast in Schwarzenbek

Claus fährt Feldbahn in Schwarzenbek

Nach mona­te­lan­gen Vorbe­rei­tun­gen war es nun endlich so weit: der zweite verkaufs­of­fene Sonntag in Schwar­zen­bek stand vor der Tür und wir waren mit dabei! Das Motte des Tages: “Die Eisen­bahn und wir”. Schon seit einiger Zeit waren zahl­rei­che Schau­ta­feln über die Eisen­bahn­ge­schichte in Schwar­zen­bek in den Schau­fens­tern der Einzel­han­dels­lä­den verteilt, zusam­men mit typi­schen Ausrüs­tungs­ge­gen­stän­den der Bahn. Am Donners­tag kamen sowohl unsere, als auch die von uns bei den Ueter­se­ner Feld­bahn­freun­den gelie­he­nen Gleise in Schwar­zen­bek an. Am Freitag folgten die Fahr­zeuge, der Info­stand und was man sonst noch so braucht wie z.B. Werk­zeug. Die Frei­wil­lige Feuer­wehr hat fleis­sig beim Verle­gen (und auch beim Abbau) der Gleise gehol­fen. So brauch­ten wir diese nur noch zu verschrau­ben aber nicht mehr durch die Gegend schleppen.

Am Samstag haben wir die ersten Fahrten unter­nom­men, unseren Stand aufge­baut und die Stre­cken­te­le­fone, ein altes Feld­te­le­fon der Bundes­wehr nebst dazu­ge­hö­ri­ger Vermitt­lungs­stelle, verlegt. Die Anzahl der Besu­cher hilt sich noch in Grenzen, aber es gab paral­lel auch noch ein Open-Air-Konzert in der Stadt. Am Sonntag dagegen wurden wir regel­recht überrant, es waren deut­lich mehr Besu­cher als erwar­tet die sich zwischen den geöff­ne­ten Geschäf­ten, den zahl­rei­chen Buden und unserer Feld­bahn beweg­ten. Auch die Händler sagten dass sie mit so viel Besu­chern nicht gerech­net hätten. Eine kleine Bilder­samm­lung gibt es in der Galerie, eine umfang­rei­che Samm­lung bei Alfred.

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Neuer Straßenbahnfahrer

Dirk vor dem V3 2970 mit Fahrschaltergriff nach bestandener Fahrprüfung

Fahr­prü­fung frisch bestanden

Andreas vor dem Kieler DUEWAG-Großraumwagen 241

Andreas vor dem Kieler DUEWAG-Groß­raum­wa­gen 241

Irgend­wann hat die Über­re­dungs­kunst doch gereicht: Dirk hat sich (endlich mal) für einen Tag von Aumühle losge­ris­sen und ist mit zum Schön­ber­ger Strand gekom­men. Nicht nur das er noch mal ein wenig auf dem V3-Stra­ßen­bahn­wa­gen 2970 von 1938 ein wenig das Fahren geübt hat, er hat auch noch am glei­chen Tag seine Fahr­prü­fung abge­legt und bestan­den. Andreas hat in der Zwischen­zeit ange­fan­gen auf einem neuen Fahr­zeug zu üben: der Kieler DUEWAG-Wagen 241 von 1957.

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Neue Kabeltrasse

Marcus schaufelt Sand aus einer Feldbahnlore für den Kabelbau am 29. Mai 2011.

Die Feld­bahn im Bauzugeinsatz

Die neue Kabeltrasse für das Lehrstellwerk und der Modellbahnanlage am 29. Mai 2011
Die neue Kabel­trasse für das Lehr­stell­werk und der Modellbahnanlage

Langsam reicht es! Die provi­so­ri­sche Strom­ver­sor­gung von Lehr­stell­werk und Modell­bahn­an­lage muss mal anstän­dig gemacht werden. Es muss also gebud­delt werden, unter zwei Feld­bahn­ste­cken, dem Gleis 12 der Regel­spur und dem Fußweg zu den Toilet­ten hindurch. Mit Sand die Grube wieder ein wenig auffül­len, das Kabel rein­le­gen und mit Sand bede­cken, danach wieder zuschau­feln. So wird das Kabel geschont und nicht z.B. durch Steine beschä­digt. Die Feld­bahn war hierbei natür­lich als Bauzug im Einsatz.

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Weichenbau in Gleis 11

Clemens beim Weichenbau in Gleis 11 am 29. Mai 2011

Die neue Weiche wird langsam fertig…

Der Einbau der Weiche in Gleis 11 schrei­tet zügig voran. Die Schwel­len liegen, die Schie­nen sind provi­so­ri­sche verschraubt. Jetzt wird erstmal alles ordent­lich vermes­sen  und austa­riert, danach können weitere Schie­nen­stü­cke verschraubt werden. Bald soll auch der Schot­ter kommen, danach werden noch ein paar Gleis­stü­cke verschweißt.

Wer genau hinschaut wird glauben dass das Herz­stück verbo­gen ist: dies täuscht nur, es handelt sich hier um eine Weiche mit einem federn­den Herz­stück. Die Herz­stück­spitze drückt gegen die Flügel­schiene des geraden Stran­ges, hier­durch entsteht keine Herz­stück­lü­cke und es gibt einen ruhi­ge­ren Fahr­zeug­lauf. Im abzwei­gen­den Strang wird die Flügel­schiene vom Rad beiseite gedrückt. Sowohl das Herz­stück als auch die eine Flügel­schiene sind federnd ausge­führt. Heute baut man Schnell­fahr­wei­chen mit beweg­li­chen Herz­stü­cken, unsere Weiche dagegen stammt aus den 20er Jahren.

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Aktionstag im Mai

Besucher im Lehrstellwerk am Aktionstag am 22. Mai 2011

Im Lehr­stell­werk werden von Besu­chern fleißig Weichen und Signale gestellt

Unser zweiter Akti­ons­tag dieses Jahr war leider nicht so gut besucht, zeit­gleich lief in Hamburg der Hanse-Mara­thon. Man kann es aber auch positiv sehen: wir konnten uns um unsere Besu­cher deut­lich inten­si­ver kümmern. Gerade im Lehr­stell­werk entwi­ckeln sich unter solchen Bedin­gun­gen sehr inter­es­sante und inten­sive Gespräche.

Wir freuen uns natür­lich auf den nächs­ten Akti­ons­tag. Dieser ist aller­dings erst im Herbst am 3. Oktober.

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Aktionstag am Ostermontag

Aktionstag Ostermontag 2011

Reges Treiben vor dem Lokschup­pen am Oster­mon­tag 2011

Bei strah­len­dem Sonnen­schein haben wir einen gut besuch­ten Akti­ons­tag am Oster­mon­tag gehabt. Wie gewöhn­lich war alles in Betrieb was in Betrieb genom­men werden konnte: Feld­bahn, Drai­sine, Lehr­stell­werk, die Stra­ßen­bahn­mo­dell­an­lage, … Es gab Führun­gen, anti­qua­ri­sche Bücher und Videos und auch für das leib­li­che Wohl war gesorgt.

Harald am Bücherstand im Lokschuppen am Ostermontag 2011

Der Bücher­tand im Lokschuppen

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Frühling bei der Feldbahn

Marcus gießt die Blumenlore

Stief­müt­ter­chen im großen Kübel

Um den Früh­ling zu begrü­ßen haben wir ein provi­so­ri­sches Blumen­beet welches auch in Züge einge­stellt werden kann.

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Besuch im Torfwerk

Dirk und Marcus im Schienenstapel in Westerhorn

Feld­bah­ner im Bonbonladen

Feldbahngleise im Moor

Feld­bahn­gleise im Moor

Wir wollen uns vergrö­ßern, ein Torf­werk nörd­lich von Hamburg sich verklei­nern. Da müsste man doch irgend­wie zusam­men kommen können. Nach ersten Vorver­hand­lun­gen sind wir auf einem Samstag zu Besuch gefah­ren um mal zu schauen was es denn alles so gibt. Abge­se­hen von diesem “Schau­fens­ter­bum­mel” war es auch ein schöner Tag mitten in der rauhen und schönen Natur Nord­deutsch­lands — wo man morgens schon sehen kann wer abends zu Besuch kommt.

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Der Frühling kommt…

Bau am Drehschemelwagen

Einer der Dreh­sche­mel­wa­gen bekommt neue Bodenbretter

Feldbahnfahrt

Feld­bahn­fahrt bei strah­len­dem Wintersonnenschein

…und damit auch langsam wieder ange­neh­me­res Wetter. Die Tempe­ra­tu­ren lagen in Aumühle zwar nur knapp über dem Gefrier­punkt, dafür aber beglei­tet von strah­len­dem Sonnen­schein und wenig bis gar kein Wind. Nicht nur dass wir dadurch zahl­reich Besu­cher auf dem Hof hatten, bei so einem Wetter macht die Arbeit auch gleich viel mehr Spaß. Clemens und Gerhard waren dabei einen der Dreh­sche­mel­wa­gen der Feld­bahn mit einem hölzer­nen Boden zu  verse­hen (was bei der Holz­sorte Bongossi gar nicht so leicht ist), Dirk war mit der Donner­büchse beschäf­tigt, der andere Dirk mit den Achs­la­gern des Holz­kas­ten­wa­gens der Feld­bahn, Marcus, Andreas und Claus-Jürgen kümmer­ten sich um die Besu­cher und Walther baute an der  Wechselstrom-S-Bahn.

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Feldbahn kreuzt Draisine

Fliegende Feldbahngleise vor dem Schuppen

Flie­gende Feld­bahn­gleise vor dem Schuppen

Um von unserer norma­len Feld­bahn­stre­cke aus auf die Abstell­gleise und das Baugleis auf der Beton­platte zu gelan­gen, muss man jeden Wagen einzeln recht aufwän­dig über die Weiche 2 schie­ben. Da hierbei auch noch eine kleine Stei­gung über­wun­den werden muss wird jeder Wagen per Lok über die Weise 2 gescho­ben, diese dann unter dem Zug so umge­stellt dass kein Wagen entgleist und dann mit der Lok zurück­ge­fah­ren. Der Wagen rollt durch die Schwer­kraft dann in das andere Gleis. Um sich diese Arbeit zu erleich­tern haben unsere beiden Nach­wuchs­lok­füh­rer das extrem kurze Gleis­stück an der Weiche 2 provi­so­risch mit flie­gen­den Gleisen über das Drai­si­nen­g­leis hinweg verlän­gert. Das Ergeb­nis: kein Problem so lange man vorsich­tig fährt. Natür­lich kann die Drai­sine so lange nicht in den Schup­pen rein oder raus fahren, aber am Abend kann man die Gleise ja auch wieder abbauen. Dies ergibt schöne Möglich­kei­ten für den Aktionstag.

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