Stellwerk Lnw

Umbau der Umlenkrolle des Signalstelldrahtes

Umbau der Umlenk­rolle des Signalstelldrahtes

Reinigung und ölen der Blocksperren im Blockuntersatz

Reini­gung und ölen der Block­sper­ren im Blockuntersatz

Der Signalstelldraht wird an den Signalhebeln wieder angeschlossen

Der Signal­stell­draht wird an den Signal­he­beln wieder angeschlossen

Unsere Vereins­kol­le­gen von der Arbeits­ge­mein­schaft Verkehrs­freunde Lüne­burg e.V., also dem Muse­ums­bahn­ver­ein in Lüne­burg, betreibt seit über 30 Jahren im ehema­li­gen Stell­werk Lnw (Lüne­burg Nord-West) in Lüne­burg sein Vereins­ar­chiv. Dieses Stell­werk war von 1899 bis 1982 für die Nord­seite des Bahn­hofs Lüne­burg West zustän­dig. Die Stell­werks­an­lage an sich ist erhal­ten, es sind sogar zwei außen vorhan­dene Signale ange­schlos­sen. Leider sind diese, dank dem Zahn der Zeit, nicht mehr stell­bar. Nun soll zum Tag des offenen Denk­mals am 13. Septem­ber dieses Stell­werk wieder der Öffent­lich­keit gezeigt und vorge­führt werden.

Hier haben unsere Kolle­gen, die das Lehr­stell­werk im Lokschup­pen Aumühle betreuen, fleißig gear­bei­tet. Der Block­ap­pa­rat wurde von altem, verh­arz­ten Fett und Öl gerei­nigt, ebenso die Block­sper­ren im Block­un­ter­satz und alles wieder geschmiert und gängig gemacht. Die Signale neben dem Stell­werks­ge­bäude lassen sich leider nicht so leicht wieder in Betrieb nehmen und sind von den Signal­he­beln abge­bun­den worden. Da es sich hier aber um soge­nannte Doppel­stel­l­erhe­bel handelt, müssen die beiden Hebel trotz­dem mitein­an­der verbun­den werden. Hier wurden die Ablenk­rol­len im ehema­li­gen Spann­werks­raum unter der Hebel­bank umge­baut und statt des alten Stahl­drah­tes ein Stahl­seil aus dem Baumarkt einge­baut. Nun steht einer Vorfüh­rung nichts mehr im Wege!

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“Nachwuchs” am Schönberger Strand

Der Wagen wird vor dem Museumsdepot von Einzelschienen angehoben um den Tieflader unterschieben zu können

Der Wagen wird vor dem Muse­ums­de­pot von Einzel­schie­nen ange­ho­ben um den Tief­la­der unter­schie­ben zu können

Auf dem Weg zum Schönberger Strand passiert der Wagen seinen ehemaligen Betriebshof Kiel Gaarden (Photo von Jürgen Branat)

Auf dem Weg zum Schön­ber­ger Strand passiert der Wagen seinen ehema­li­gen Betriebs­hof Kiel Gaarden (Photo von Jürgen Branat)

Es ist geschafft: Er steht wieder auf Straßenbahnschienen

Es ist geschafft: Er steht wieder auf Straßenbahnschienen

Noch unter einer Plane versteckt beginnt unser Nachwuchs ihn auf Hochglanz zu bringen, die Frontscheibe und ein Scheinwerfer sind bereits erneuert

Noch unter einer Plane versteckt beginnt unser Nach­wuchs ihn auf Hoch­glanz zu bringen, die Front­scheibe und ein Schein­wer­fer sind bereits erneuert

„Wir haben da noch einen Wagen, den wir abgeben möchten“ berich­tete ein Mitar­bei­ter des Kieler Stadt­mu­se­ums anwe­sen­den Stra­ßen­bah­nern am Schön­ber­ger Strand. Flugs wurde über die „Freunde der Stra­ßen­bahn Kiel” nach­ge­hakt und bald war klar: der Kieler Arbeits­trieb­wa­gen 353, den das Stadt­mu­seum für ein nicht mehr verfolg­tes Indus­trie­mu­seum aufbe­wahrt hatte wird vom VVM für ihr Stra­ßen­bahn­mu­seum Schön­ber­ger Strand über­nom­men. Er war 1950 von Schör­ling unter Bestel­lung einer altbrauch­ba­ren Elek­tro­aus­rüs­tung als Schie­nen­rei­ni­gungs­fahr­zeug gebaut worden. Er ergänzt perfekt unsere Samm­lung von Arbeits­wa­gen wie den Hambur­ger Fahr­schul­wa­gen 3999 und der Kieler Kurven­schmier­wa­gen 354. Auch können wir seine Funk­tion — nämlich das Reini­gen der Schie­nen­ril­len, drin­gend gebrauchen.

Anfang August war es dann nach einigen Vorbe­rei­tun­gen soweit. Der Wagen wurde aus der Halle südlich Kiel gezogen und von einem Schwer­last­kran auf einen Tief­la­der verla­den. Auf dem Weg zum Schön­ber­ger Strand befuhr dann der Trans­port auch einen Abschnitt seines ehema­li­gen Einsatz­be­rei­ches, der ehema­li­gen Kieler Stra­ßen­bahn­li­nie 4, bevor er dann vom Kran am Schön­ber­ger Strand wieder auf Schie­nen gestellt wurde. Inzwi­schen wird inten­siv an seiner Wieder­in­be­trieb­nahme gearbeitet…

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It’s Party Time!

Party unter dem Bahnsteigdach

Party unter dem Bahnsteigdach

Feiern in Museen wird zuneh­mend populärer!

Ende August feierte eine Kieler Klinik mit über 80 Teil­neh­mern ihr Betriebs­fest im Muse­ums­bahn­hof Schön­ber­ger Strand.

Dazu gehörte eine Fahrt mit der Muse­ums­bahn von Kiel mit Bar und Live­mu­sik, einige Spiele auch unter Mitwir­kung von Stra­ßen­bahn und Drai­sine und ein Barbe­cue unter dem Bahn­hofs­dach. Das schlechte Wetter wurde durch Paral­lel­stel­len der Muse­ums­ei­sen­bahn­wa­gen „ausge­sperrt“, so dass es die gute Stim­mung nur wenig trüben konnte!

Der profes­sio­nelle Veran­stal­ter hat uns dann noch ein durch­ge­hend posi­ti­ves Feed­back übermittelt!

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Besuch aus der Schweiz am Schönberger Strand

Bahnhof Stakendorf

Bahnhof Staken­dorf

Am ehemaligen Haltepunkt Trensal

Am ehema­li­gen Halte­punkt Trensal

Im ehemaligen Kieler Kleinbahnhof

Im ehema­li­gen Kieler Kleinbahnhof

Eine Gruppe von Schie­nen­freun­den aus der fran­zö­si­schen Schweiz besuchte am 20. August die Muse­ums­bah­nen Schön­ber­ger Strand. Nach inten­si­ven Stra­ßen­bahn­fahr­ten und einer ausge­dehn­ten Führung durch die Stra­ßen­bahn­halle ging es mit einem Sonder­zug zurück nach Kiel. Dabei konnten mehrere Photo­halte einge­legt werden. Nur für Sonder­fahr­ten wie diese fahren wir derzeit über Prob­stei­er­ha­gen in Rich­tung Kiel hinaus. Dadurch war wieder einmal ein Photo­halt am Bahn­steig in Trensal möglich. Im ehema­li­gen Kieler Klein­bahn­hof gibt es keinen Bahn­steig mehr. Deshalb muss nach einem detail­lier­ten Regel­werk an einem schma­len Über­gang über einen Tritt ausge­stie­gen werden und die Fahr­gäste von einem Zugbe­glei­ter zur Straße geführt werden.

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Aufarbeitung von Spannwerken

Spannwerke

Unsere Spann­werke im Hof der DB-Werkstatt

Drei Spannwerke in Waldkirch

Zum Vergleich: drei Spann­werke in Wald­kirch (Breis­gau). So könnten auch unsere Spann­werke ausse­hen sobald sie fertig sind.

Passend zum Neben­bahn­cha­rak­ter und der Zeit haben wir am Schön­ber­ger Strand ein Stell­werks­ge­bäude mit mecha­ni­scher Hebel­bank und Felder­block — leider aber noch nicht in Betrieb. Damit wir die Weichen und Signale von der Hebel­bank aus mecha­nisch stellen können, müssen noch Draht­zug­lei­tun­gen gespannt werden. Da diese aber, abhän­gig von der Tempe­ra­tur, ihre Länge ändern, haben mecha­ni­sche Stell­werke in jeder Draht­zug­lei­tung ein Spann­ge­wicht. Unsere Spann­ge­wichte sind natür­lich nicht frisch vom Werk, sondern stammen von still­ge­leg­ten Stell­wer­ken. Nun sind sie gerade von einer Werk­statt der DB wieder gängig gemacht worden, wir haben sie nun zerlegt und zum sand­strah­len geschickt. Danach werden sie grun­diert und sollten dann die kommen­den 15 bis 20 Jahre dem Wetter am Schön­ber­ger Strand trotzen können.

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Westernfest am Schönberger Strand

Die Soldaten bekämpfen die Räuber

Die Solda­ten bekämp­fen die Räuber

Vom Zug aus und davor beobachten die Fahrgäste der ausgebuchten Sonderzüge das Spektakel

Vom Zug aus und davor beob­ach­ten die Fahr­gäste der ausge­buch­ten Sonder­züge das Spektakel

Die Straßenbahn beim Westernfest

Die Stra­ßen­bahn beim Westernfest

Die Schlachten sind geschlagen, die Soldaten rücken ab

Die Schlach­ten sind geschla­gen, die Solda­ten rücken ab

Einer der Höhe­punkte der Saison bei den Muse­ums­bah­nen Schön­ber­ger Strand ist alljähr­lich Mitte August das Western­fest mit den Westernfahrten.

Western­fans campen auf den Park­plät­zen am Bahnhof und mehr­fach wird das Ritual der Western­fahrt zele­briert. Dabei wird ein Schatz von Solda­ten beschützt mit dem Museums-Zug trans­por­tiert und es passiert das Furcht­bare: der Zug wird beim Zwischen­halt in Staken­dorf von Ganoven über­fal­len und es wird versucht den Schatz zu rauben. Die Solda­ten müssen dann ausrü­cken um den Schatz zu vertei­di­gen. Bislang ist es den Solda­ten immer gelun­gen die Angriffe zurück­zu­schla­gen und Schatz und Fahr­gäste zu vertei­di­gen. Nach erfolg­rei­cher Vertei­di­gung wird der essbare Schatz unter den Kindern verteilt. Und bei der nächs­ten Fahrt geschieht das unvor­stell­bare! Die Ganoven versu­chen es erneut — insge­samt viermal am Frei­tag­abend und Sams­tag­nach­mit­tag und sie werden immer wieder zurück­ge­schla­gen. Erst am Sonntag tritt Ruhe ein und mit dem ausklin­gen­den Western­fest kann wieder unge­stör­ter Plan­be­trieb der Muse­ums­bah­nen stattfinden. 

Auch die Stra­ßen­bahn hat Hoch­be­trieb. Am Muse­ums­bahn­hof gab es sogar gele­gent­lich eine Pulk­bil­dung der einge­setz­ten Bahnen. Bislang ist erfreu­li­cher­weise noch keine Stra­ßen­bahn über­fal­len worden. Aber wer weiß…

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Familientag

Ein Stück Feldbahnschiene wird abgesägt

Ein Stück Feld­bahn­schiene wird abgesägt

Das abgesägte Schienenstück muss entgratet werden

Das abge­sägte Schie­nen­stück muss entgra­tet werden

Reger Betrieb auf der Feldbahn

Reger Betrieb auf der Feldbahn

Am 2. August hatten wir in Aumühle unseren zweiten Fami­li­en­tag in diesem Jahr. Im Gegen­satz zu unseren Akti­ons­ta­gen, stehen hier die deut­lich jünge­ren Eisen­bahn­freunde im Mittel­punkt. Zu den bekann­ten und bewähr­ten Attrak­tio­nen wie z.B. Feld­bahn- und Drai­si­nen­fahr­ten, war es diesmal möglich sich selbst ein Stück Feld­bahn­schiene abzu­sä­gen. Bevor man nun sein eigenes Stück Schiene mitneh­men konnte, musste dies unter fach­män­ni­scher Aufsicht erst einmal selber entgra­tet werden. Hier wurde also fleißig gefeilt und gesägt. Selbst­ver­ständ­lich gab es aber auch wieder Dampf­lok­füh­run­gen, ein geöff­ne­tes Lehr­stell­werk, eine Holz­spiel­bahn für die ganz kleinen, ein Rangier­spiel und viel zu entdecken.

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Neues Bahnhofsschild in Stakendorf

Das Bahnhofsschild in Stakendorf wird montiert.

Das Bahn­hofs­schild in Staken­dorf wird montiert.
Foto von Helge Eggert

In diesem Früh­jahr wurden die Stati­ons­schil­der Schön­ber­ger Strand und Staken­dorf erneu­ert. Vorlage für das Schild in Staken­dorf war ein histo­ri­sches Photo von 1976, das wir auf Face­book gefun­den haben. Wir haben das neue Schild vom Muse­ums­bahn­hof Schön­ber­ger Strand mit der Hand­he­bel­drai­sine an seinen Platz gebracht. Der “Schil­der­ma­ler” legt noch letzte Hand an.

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Gleisbau für die Feldbahn

Ein Kurvengleis für die Feldbahn entsteht.

Ein Kurven­g­leis für die Feld­bahn entsteht.

Die Eisen­bahn­freunde Schwar­zen­bek feiern am 18. Juli ihr Sommer­fest und wir sind mit dabei — nicht nur mit einem Info­stand, sondern auch mit der Feld­bahn und einer 80 Meter langen Strecke. Dafür muss aber noch ein wenig gear­bei­tet werden. Hier entsteht durch unsere Jugend­gruppe gerade eine Kurve für die Feldbahnstrecke.

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Sieben Monate war Hein Schönberg krank — nun fährt er wieder, Gott sei Dank!

Anschluss im Bahnhof Schönberg

Anschluss­zug der Muse­ums­bahn, der im Bahnhof Schön­berg mit der zweiten Fahrt der Regio­nal­bahn korre­spon­dierte und den „Gemein­schafts­ver­kehr“ Schön­ber­ger Strand — Kiel Hbf während der Wochen­en­den der Kieler Woche einleitete.

628 in Kiel HBF Gleis 2B

Der „Eröff­nungs­zug“ in Kiel HBF im neuen Taschen­bahn­steig 2B, der sonst kaum genutzt wird.

Freitag vor der Kieler Woche wurde der Verkehr auf Hein Schön­berg, genau genom­men auf seinem Abschnitt Kiel Hbf — Schön­berg mit den Kieler Woche Vorabend-Zügen wieder aufge­nom­men. Über­ra­schend setzte die DB wegen Fahr­zeug­man­gel einen in Braun­schweig behei­ma­te­ten und schon leicht nost­al­gi­schen 628 Trieb­wa­gen ein.

Abfahrt natür­lich in Kiel Hbf vom „Schön­ber­ger“ Bahn­steig­gleis 2B.

Die erste Fahrt wurde von Neugie­ri­gen und auch von Baube­tei­lig­ten der nah.sh, der AKN und der VKP beglei­tet. Die Repa­ra­tur der Strecke hat den Fahr­kom­fort  nach Einschät­zung des Bericht­erstat­ters spürbar verbessert. 

Auch die Muse­ums­bahn konnte dadurch erst­mals nach sieben Monaten wieder in den Bahnhof Schön­berg einfahren.

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