“Pleiten, Pech & Pannen” am Schönberger Strand

Der Strassenbahnfahrer und sein umdekorierter Wagen mit dem die Sendung eingeleitet wird

Der Stras­sen­bahn­fah­rer und sein umde­ko­rier­ter Wagen mit dem die Sendung einge­lei­tet wird

Anfang Dezem­ber 2016 wurde am Muse­ums­bahn­hof Schön­ber­ger Strand an zwei Tagen die Rahmen­hand­lung für die Folge von “Pleiten, Pech und Pannen” gedreht, die dann am 2.1.2017 23h gesen­det wurde. Zur Betreu­ung des NDR-Teams und im Lok- und Stra­ßen­bahn-Fahr­dienst waren mehrere Ehren­amt­li­che des Vereins aktiv. Judith Rakers, die Mode­ra­to­rin der Sendung, führte auch außer­halb der Sendung ein Inter­view mit dem dem VVM-Projekt­lei­ter der Aufar­bei­tung des 3495 das auf der Face­book­seite “Stra­ßen­bahn­pro­jekt 3495 “Spen­den­auf­ruf”” ange­schaut werden kann.

(Bilder: Helge Eggert)

Judith Rakers möchte mit der Museumsbahn zur Party fahren

Judith Rakers möchte mit der Muse­ums­bahn zur Party fahren

Es gibt aller­lei Hinder­nisse so dass erst gegen Ende der Sendung die Fahrt zur Party gelingt

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Traditionelle Nikolausfahrten am Schönberger Strand

Ankunft des Nikolauszuges am Schönberger Strand

Ankunft des Muse­ums­zu­ges am Bahnhof Schön­ber­ger Strand. Das Zugper­so­nal hat die Fahr­gäste während der Fahrt mit lecke­ren Geträn­ken versorgt. (Photo: Joachim Knief)

Lok 1 beim Umsetzen am Schönberger Strand

Der Muse­ums­zug wurde von Lok 1 vom Typ MaK 240 B gezogen. Beim Umset­zen am Schön­ber­ger Strand bot sich den Besu­chern die Gele­gen­heit für einen Blick in den Motor­be­reich. Ob der Niko­laus auch das Lokper­so­nal mit seinem Besuch beglückt hat, ist leider nicht bekannt … (Photo: Joachim Knief)

Wagen V3 2970 zur Nikolausfahrt

Bei fros­ti­gen Tempe­ra­tu­ren fährt Trieb­wa­gen 2970 am Morgen des ersten Fahr­ta­ges vom Spiel­platz kommend in die Nord­schleife ein. (Photo: Michael Rotzoll)

Nikolausgehilfe läutet zur Abfahrt

Nicht der Niko­laus selbst, aber einer seiner Gehil­fen macht die Besu­cher vom Sommer­bei­wa­gen 93 aus auf die nächste Fahrt der Muse­ums­stra­ßen­bahn aufmerk­sam. (Photo: Joachim Knief)

Der Weihnachtsmann an der Kurbel des Wagen V3 2970

Auch in der Stra­ßen­bahn trieben die Herren mit dem roten Mantel ihr Unwesen. Hier probiert sich ein kleiner Vertre­ter an der Kurbel des Hambur­ger V3-Trieb­wa­gens von 1937. (Photo: Niels Götting)

Wagen 2970 und 7553 an der Haltestelle Spielplatz

Zu einem abend­li­chen Stell­dich­ein an der Halte­stelle am Spiel­platz treffen sich die fest­lich geschmück­ten Trieb­wa­gen 2970 aus Hamburg und 7553 aus Braun­schweig. (Photo: Niels Götting)

Am zweiten Advents­wo­chen­ende fanden am Schön­ber­ger Strand wieder die tradi­tio­nel­len Niko­laus­fahr­ten der Eisen­bahn und Stra­ßen­bahn statt.

Gezogen von Lok 1 pendelte der aus drei Wagen bestehende Zug der Muse­ums­bahn an beiden Tagen jeweils dreimal zwischen dem Strand­bahn­hof und Prob­stei­er­ha­gen. Die zahl­rei­chen Besu­cher konnten so die Weih­nachts­märkte in Schön­berg und auf Schloß Hagen errei­chen und ihren Besuch in Ruhe genießen.

Zur freu­di­gen Über­ra­schung der jünge­ren Fahr­gäste stieg unter­wegs der Niko­laus zu und hatte natür­lich auch kleine Geschenke dabei. Die Erwach­se­nen konnten während der Fahrt leckere Getränke genie­ßen, die das freund­li­che Zugper­so­nal im Angebot hatte.

Die Fahr­gäste der Eisen­bahn hatten nach der Fahrt jeweils Anschluß zur Muse­ums­stra­ßen­bahn. Die fest­lich geschmück­ten Trieb­wa­gen 202 aus Hanno­ver und 2970 aus Hamburg waren dabei sehr beliebte Photo­mo­tive. Erst­mals mit Tannen­bäum­chen und Lich­ter­ket­ten verziert zeigte sich der Braun­schwei­ger Trieb­wa­gen 7553 anläß­lich seiner Premiere im vorweih­nacht­li­chen Fahr­gast­be­trieb. Dieser Wagen vom Typ DÜWAG-GT6 war insbe­son­dere am frostig-kalten ersten Tag des Advents­wo­chen­en­des wegen seines effek­tiv beheiz­ba­ren Fahrer­plat­zes beim Fahr­per­so­nal sehr beliebt … 

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Bergung des Pultes eines Gleisbildstellwerks

Das Stellpult kurz nach der Bergung

Das Stell­pult kurz nach der Bergung

Aus einer priva­ten Samm­lung haben wir das Stell­pult eines alten SpDrL30-Stell­werks erhal­ten. Zu welchem Bahnhof dieses mal gehörte, wissen wir leider nicht. Stell­werke dieser Bauform sind ab 1961 von der Firma Stan­dard Elek­trik Lorenz gebaut worden und auch heute noch im Betrieb anzu­fin­den. Fährt man von Hamburg nach Bremen so gibt es Stell­werke dieses Types z.B. in Lauen­brück, Roten­burg (Wümme), Sage­horn, Schee­ßel und Tostedt.

Die Relais­an­lage fehlt, es ist ledig­lich das Stell­pult inkl. einer Zugnum­mern­mel­de­an­lage vorhan­den. Leider sind einige Tisch­fel­der beschä­digt, wir haben aber glück­li­cher­weise Ersatz­teile. Lang­fris­tig ist geplant dieses Stell­pult in unserem Lehr­stell­werk auszu­stel­len und ggf. auch an die dort vorhan­dene Anlage mit anzuschließen.

Bei www.stellwerke.de gibt es einige Infor­ma­tio­nen zu diesem Stellwerkstyp.

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Letzter Aktionstag im Jahr 2016

Im Lehrstellwerk

Zugbe­trieb in der Abzweig­stelle B‑Heim des Lehrstellwerks

Am 30. Dezem­ber hatten wir unseren letzten Akti­ons­tag des Jahres 2016 durch­ge­führt. Bei relativ frischer, aber trocke­ner Wetter­lage sind wieder zahl­rei­che Besu­cher zu uns in den Lokschup­pen nach Aumühle gekom­men und haben sich u.a. unsere Sonder­au­stel­lung “150 Jahre Hambur­ger Stra­ßen­bah­nen” ange­schaut. Ansons­ten gab es wieder das bewährte Rahmen­pro­gramm mit Führun­gen, Drai­si­nen­fahr­ten, Film­vor­füh­run­gen, Fahrten auf der Feld­bahn sowie Betrieb im Lehrstellwerk.

Der nächste Akti­ons­tag findet am 19. März 2017 statt.

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Das Sachsenwald SoundOrchester zu Besuch im Lokschuppen

Das Sachsenwald SoundOrchester spielt im Lokschuppen

Das Sach­sen­wald Sound­Or­ches­ter spielt im Lokschuppen

Wie auch die vergan­ge­nen Jahre, war auch dieses Jahr das Sach­sen­wald Sound­Or­ches­ter im Septem­ber wieder zu Besuch bei uns im Lokschup­pen. Hierbei kamen die Freunde der Bigband-Musik voll auf ihre Kosten, umgeben vom Ambi­ente der alten Eisen­bahn­fahr­zeuge und der Werkstatt.

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Unsere Museumsbahnen auf der Landesgartenschau in Eutin

Wagen 3586 auf dem Weg nach Eutin mit einem angemessenen Zugwagen!

Wagen 3586 auf dem Weg nach Eutin mit einem ange­mes­se­nen Zugwa­gen! (Foto: Helge Eggert)

"Wenn Du fertig bist mit dem Knipsen können wir 3586 abladen!"

“Wenn Du fertig bist mit dem Knipsen können wir 3586 abladen!” (Foto Detlef Schulze-Hagenest)

Alles fertig! Die Eingangstore können geöffnet werden! Links das Glücksrad!

Alles fertig! Die Eingangs­tore können geöff­net werden! Links das Glücks­rad! (Foto: Detlef Schulze-Hagenest)

Wagen 3586 wurde gern für Erinnerungsphotos benutzt. Hier hat sich der Schönberger Shanty-Chor nach seiner Darbietung nebenan ablichten lassen.

Wagen 3586 wurde gern für Erin­ne­rungs­pho­tos benutzt. Hier hat sich der Schön­ber­ger Shanty-Chor nach seiner Darbie­tung nebenan ablich­ten lassen. (Foto: Detlef Schulze-Hagenest)

Am 27.Juli war auf der Landes­gar­ten­schau in Eutin der Tag der Prob­s­tei ange­sagt und die Muse­ums­bah­nen Schön­ber­ger Strand durften natür­lich nicht fehlen.

So wurde der Torso des Trieb­wa­gens 3586 verla­den und früh morgens ging es nach Eutin da der Aufbau bis zur Öffnung um 9 Uhr beendet sein musste.

Bei der Möbelie­rung unseres Standes erhiel­ten wir auch Unter­stüt­zung mit einem Bier­tisch­set des Bauho­fes Schönberg.

Wir erleb­ten großes Inter­esse der Besu­cher und hatten mehrere Hundert Kotakte mit poten­ti­el­len Besu­chern unserer Muse­ums­bahn. Auch wurde das Glücks­rad über zwei­hun­dert­mal gedreht und dabei neben Süßem auch 20 Frei­kar­ten für unsere Muse­ums­bahn gewonnen.

Viele Besu­cher nutzen auch unsere Stras­sen­bahn für ein Erinnerungsphoto.

Nach einem erfüll­ten und gelun­ge­nem Tag kehrten wir dann mit unserer Stras­sen­bahn heim!

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Vereinstreffen im Museum Wohldorf

Vereinstreffen auf der „Terrasse“ des Kleinbahnmuseums Wohldorf.

Feier­abend Idylle in einer Villa in den Wald­dör­fern? Nein, ein Vereins­tref­fen auf der „Terrasse“ des Klein­bahn­mu­se­ums Wohl­dorf. (Foto: Detlef Schulze-Hagenest)

Modell der Strecke von Ohlstedt bis Wohldorf

Modell der Strecke von Ohlstedt bis Wohl­dorf (Foto: Claus Thiele)

Knapp zwei Dutzend Männer jeden Alters und eine Frau treffen sich an einem lauen Sommer­abend auf der Terrasse einer etwas in die Jahre gekom­me­nen Villa in den Hambur­ger Walddörfern…

So hätte ein unbe­tei­lig­ter viel­leicht über das Treffen berich­tet aber nun von Anfang an:

Auf Initia­tive eines Vorstands­mit­glie­des wurde ein regel­mä­ßi­ges Vereins­tref­fen am 20. Juli 2016 vom Vereins­lo­kal in Barmbek in unser kleins­tes Museum, dem Klein­bahn-Museum Wohl­dorf verlegt.

Es sollte einmal aus dem „Schat­ten­da­sein“ im Verein in das Bewusst­sein möglichst vieler Mitglie­der gebracht werden.

So kamen nicht nur die Betreuer des Museums sondern auch eine Reihe weite­rer Mitglie­der auch aus den „weit“ enfern­ten Museen Aumühle und Schön­ber­ger Strand um sich ein eigenes Bild zu machen.

Unser Vorsit­zen­der eröff­nete die Runde auf der „Terrasse“, einem Rest der ehema­li­gen Güter­rampe, mit einem Rück­blick auf die Geschichte des Gebäu­des, der Klein­bahn Altrahl­stedt — Ohlstedt — Wohl­dorf und dem Entste­hen unseres Verei­nes. Der Versuch die Klein­bahn­stre­cke in eine Muse­ums­bahn zu verwan­deln und sein Schei­tern war letzt­end­lich die Geburts­stunde der Muse­ums­bahn­be­we­gung in Deutschland.

In Folge berich­tete dann jeder Teil­neh­mer meist ausführ­lich über seine indi­vi­du­elle Annä­he­rung an unser Hobby.

Im Gebäude besich­tig­ten wir dann im Einzel­nen die Erin­ne­rungs­stü­cke an die Klein­bahn, vermut­lich seit 1953 als Wald­dör­fer Stras­sen­bahn geführt und an die Hambur­ger Strassenbahn.

Ein beson­de­rer Höhe­punkt war eine Fahrt der Wald­dör­fer Stras­sen­bahn als Modell über ihre gestaucht aufge­baute Modellstrecke.

Wir setzten uns auch mit dem Proble­men des Museums ausein­an­der: die Bausub­stanz des Gebäu­des ist teil­weise schlecht und bislang ist es nicht gelun­gen auf den Eigen­tü­mer einzu­wir­ken daran etwas zu ändern. Es gibt nicht genü­gend Kümme­rer um des Gebäude, die Aussen­an­lage und um die Öffnungs­zei­ten ange­mes­sen zu betreuen.

Es wurde aber auch klar, dass die umfang­rei­che Samm­lung nur dort ange­mes­sen darge­stellt werden kann. Dies erfor­dert aber neben dem Enga­ge­ment des Eigen­tü­mers auch das Entste­hen eine Gruppe von Inter­es­sier­ten, die bereit sind, dem Museum das notwen­dige Leben einzuhauchen.

Kein Zweifel besteht aber darin, den vor dem Museum abge­plant aufge­stell­ten ehema­li­gen Trieb­wa­gen K1 der Klein­bahn in unser Stra­ßen­bah­mu­seum Schön­ber­ger Strand zu über­füh­ren um ihn dort geschützt aufzu­stel­len und zu restaurieren.

Insge­samt ein wich­ti­ges Zusam­men­tref­fen das an diesem Ort wieder­holt werden sollte!

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Jetzt fahren wir bis Schönkirchen…

Trensahl erhält zumindest schon mal eine Infotafel

Tren­sahl erhält zumin­dest schon mal eine Infotafel

Nach länge­rer Pause fährt unsere Muse­ums­bahn jetzt wieder jeden Sonntag plan­mä­ßig bis Schön­kir­chen. Dadurch sind Halte in Tren­sahl, einem Orts­teil von Prob­stei­er­ha­gen und Schön­kir­chen hinzugekommen.

Tren­sahl hat einen Bahn­steig aber keiner­lei Infor­ma­tio­nen über den Stati­ons­na­men oder einen Fahr­plan. Deshalb wurde bei der ersten Fahrt eine Infor­ma­ti­ons­ta­fel aufgestellt.

In Schön­kir­chen wird an der ehema­li­gen Lade­strasse gehal­ten und über feste und mobile Tritte aus und eige­stie­gen. Auch hier gibt es kein Stati­ons­schild — aber ein Verbots­schild der Kiel-Schön­ber­ger Eisen­bahn ermög­licht das Anbrin­gen von Fahr­plan­in­for­ma­tio­nen und eines Prospekthalters.

Die erste Fahrt war gut besucht. Ein Teil der Fahr­gäste ging in Prob­stei­er­ha­gen zum Kaffee trinken. Andere wollten die ganze Strecke hin und zurück fahren oder hatten ihre Fahr­rä­der dabei und fuhren von Schön­kir­chen aus in verschie­dene Rich­tun­gen weiter. Und der direkt am Schön­kir­che­ner Bahnhof begin­nende Skulp­tu­ren­weg wurde vor der Rück­fahrt zu einem Spazier­gang oder einem Pick­nick genutzt.

Und zwei Schön­kir­che­ner Fami­lien probier­ten schon mal die Fahrt zum Schön­ber­ger Strand aus…

Ein Verbotsschild wird zum Prospektständer

Ein Verbots­schild wird zum Prospektständer

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40 Jahre Museumseisenbahn

Ob vor 40 Jahren ein Schaffner wohl auch schon einen Zopf hatte ist nicht überliefert. Einen Plausch der Personale vor der Abfahrt hat es wohl auch schon gegeben. MaBo-Photo

Ob vor 40 Jahren ein Schaff­ner wohl auch schon einen Zopf hatte ist nicht über­lie­fert. Einen Plausch der Perso­nale vor der Abfahrt hat es wohl auch schon gegeben.
(MaBo-Photo)

Nach Umsetzen des Zuges im Franzosengleis wurde der Museumszug in den Bahnhof Schönberg zurückgedrückt. (MaBo-Photo)

Nach Umset­zen des Zuges im Fran­zo­sen­g­leis wurde der Muse­ums­zug in den Bahnhof Schön­berg zurück­ge­drückt.
(MaBo-Photo)

Der „alte “Fahrplan forderte einen längeren Aufenthalt in Schönberg. Nach den umfangreicheren Rangierarbeiten war auch hier etwas Zeit bis zur Abfahrt. (MaBo-Photo)

Der „alte “Fahr­plan forderte einen länge­ren Aufent­halt in Schön­berg. Nach den umfang­rei­che­ren Rangier­ar­bei­ten war auch hier etwas Zeit bis zur Abfahrt.
(MaBo-Photo)

Auf der Rückfahrt konnte von der Strassenbrücke noch einmal ungetrübtes Kleinbahnflair im Stile der 60er Jahre photographiert werden - alte Wagen mit ehemals moderner Lok, Kiesbettung und Telegraphenmasten! Wie lange noch? (MaBo-Photo)

Auf der Rück­fahrt konnte von der Stras­sen­brü­cke noch einmal unge­trüb­tes Klein­bahn­flair im Stile der 60er Jahre photo­gra­phiert werden — alte Wagen mit ehemals moder­ner Lok, Kies­bet­tung und Tele­gra­phen­mas­ten! Wie lange noch?
(MaBo-Photo)

Die letzte Hamburger Strassenbahnlinie, die vor 40 Jahren noch fuhr und ihr Nachfolger ein O305G waren auch präsent und umlagert. (MaBo-Photo)

Die letzte Hambur­ger Stras­sen­bahn­li­nie, die vor 40 Jahren noch fuhr und ihr Nach­fol­ger ein O305G waren auch präsent und umla­gert.
(MaBo-Photo)

Zu guter Letzt gab es dann auch bei der Strassenbahn noch Rangiermanöver, die einen Beiwagen-Einsatz erforderten. Die Schleswig-Holstein-Flagge auf dem Kieler Düwag lugt noch um die Ecke. (MaBo-Photo)

Zu guter Letzt gab es dann auch bei der Stras­sen­bahn noch Rangier­ma­nö­ver, die einen Beiwa­gen-Einsatz erfor­der­ten. Die Schles­wig-Holstein-Flagge auf dem Kieler Düwag lugt noch um die Ecke.
(MaBo-Photo)

Zwei 12-jährige Nachwuchsschaffner (Hannes und Aron) flankieren unsere Fahrplaninformation im Bahnhof Schönberg. (Photo DSH)

Zwei 12-jährige Nach­wuchs­schaff­ner (Hannes und Aron) flan­kie­ren unsere Fahr­plan­in­for­ma­tion im Bahnhof Schön­berg.
(Photo DSH)

40 Jahre ist ein rundes Jubi­läum aber kein ganz großes Datum wie ein 50-Jähri­ges  und so hatte die Muse­ums­bahn zu einem kleinen aber feiner Fest einge­la­den um diesen Tag würdig zu begehen. Es wurde das gesamte Programm eines Haupt­sai­son­ta­ges  und mehr „aufge­fah­ren“.

Die Muse­ums­bahn fuhr nach dem Fahr­plan von 1976 und einige Fahr­gäste, die noch mit DM bezahl­ten wurden auch zu den alten Fahr­prei­sen beför­dert. Klei­dung von vor 40 Jahren, die weitere Ermä­ßi­gung ermög­licht hätte war aller­dings kaum anzutreffen.

In Schön­berg wurde wie damals über das „Fran­zo­sen­g­leis“ umge­setzt. Dazu wurde der Zug rück­wärts „ausge­setzt“ und eben­falls wieder rück­wärts bereit­ge­stellt, was inter­es­sante Rangier­ma­nö­ver präsentierte.

Zwischen den Eisen­bahn­zü­gen konnten die Gäste die Drai­sine mit eigener Muskel­kraft inner­halb des Bahn­hofs Schön­ber­ger Strand bewegen.

Im Bahn­hofs­ge­bäude waren der Kiosk mit impro­vi­sier­tem Bistro geöff­net und es wurden neben Geträn­ken auch dafür gesorgt, dass kein Hunger aufkam.

Die Stras­sen­bahn, die ja (als Betrieb) längst nicht so alt ist half kräftig mit und bot Fahr­gast­fahr­ten mit allen zuge­las­se­nen Fahr­zeu­gen an. Der Kieler Düwag-Trieb­wa­gen legte zur Feier des Tages noch einmal seine „Kieler Woche“ Beflag­gung der vorigen Wochen­en­den an.

Sehr viele Aktive unserer Muse­ums­bah­nen waren erschie­nen und freuten sich zusam­men mit unseren teil­weise schon lang­jäh­ri­gen Gästen über unser Jubiläum!

Nur Petrus hatte seinen Dienst­plan wohl verlegt und so blieb bei seinen Leis­tun­gen leider der eine oder andere Wunsch unerfüllt.

Insge­samt aber war es ein gelun­ge­ner Tag, für den wir viel posi­tive Rück­mel­dun­gen erhal­ten haben!

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Drei auf einem Streich

Drei Baustellen auf einen Streich

Drei Baustel­len auf einen Streich

Am 28. Mai morgens vor Betriebs­be­ginn gelang es dem Foto­gra­fen drei Gleis­bau­stel­len der Muse­ums­stras­sen­bahn Schön­ber­ger Strand auf einem Bild festzuhalten.

Im Vorder­grund erhält eine Weiche  im Drei­schie­nen­g­leis zur Abzwei­gung Rich­tung Bahnhof eine Reini­gung und Abschmie­rung der Mecha­nik, in der Mitte wird ein Weichen­kas­ten mit Mecha­nik der Weiche in Rich­tung Tram­port einge­baut um die Abzwei­gung betrieb­lich nutzen zu können und hinten wird der Gleis­zwi­schen­raum nach Anhe­bung der Gleis­lage mit Kies aufgefüllt.

Vier Nach­kriegs-Stras­sen­bah­nen aus Lübeck, Hamburg, Kiel und Braun­schweig und ein Oldti­mer-PKW ergän­zen die Szene.

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