Wartungsarbeiten im Lehrstellwerk

Es war drin­gend nötig: im Lehr­stell­werk waren im Leucht­ta­bleau bereits diverse Lämp­chen ausge­fal­len und im Stell­werk Df (D‑Bach Fahr­dienst­lei­ter) funk­tio­nierte der Weichen­we­cker nicht mehr. Nun kann man ja nicht mal “so eben schnell” irgend­wel­che Signale auf Fahrt stellen und damit die Ausleuch­tung im Tableau prüfen, bei einem Stell­werk müssen immer die Abhän­gig­kei­ten zwischen den Weichen, Signa­len und den Stell­wer­ken unter­ein­an­der beach­tet werden. Hinzu kam eine defekte Siche­rung für den Weichen­we­cker. Der Weichen­we­cker soll immer dann klin­geln wenn ein Weichen­an­trieb gestört ist oder aus einem anderen Grund die Stel­lung der Weiche nicht mit der Stel­lung des Weichen­he­bels über­ein­stimmt. Nur weil man die Siche­rung im Schalt­plan gefun­den hat heisst dies nicht dass man sie auch in der Anlage findet. Weder dass die Siche­rungs­num­mer einem Aufschluss darüber geben würde wo sich diese Siche­rung befin­det, noch dass sie sich da befin­den würde wo man diese vermu­ten würde. Nach etwa vier Stunden Arbeit, einem inten­si­ven Studi­ums der Schalt­pläne und viel hantie­ren mit der Taschen­lampe waren aber alle defek­ten Lämp­chen getauscht und es bimmelte wieder so wie früher.

Stefan und Andreas beim warten des Stellwerks Df

Stefan und Andreas beim warten des Stell­werks Df

Im Hinter­grund das geöff­nete elek­tro­me­cha­ni­sche Stell­werk Df, eine Bauform wie sie ab 1912 gebaut wurde, aller­dings mit der Schalt­plan­va­ri­ante von 1943.
Dieser Beitrag wurde unter Aumühle, Lehrstellwerk abgelegt und mit verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.